Veganes Sushi

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Veganes Sushi aus pflanzlichen Zutaten. Dieses Rezept ist glutenfrei, gesund, sehr lecker und man kann es vielseitig zubereiten. Die Sushi-Sandwiches (Onigirazu) eignen sich auch prima als Snack zum Mitnehmen.

Ihr seid vegan und mögt gerne Sushi? Dann habe ich heute das perfekte Rezept für euch. Dieses Sushi Rezept ist nämlich vegan, glutenfrei, nur aus pflanzlichen Zutaten und unheimlich köstlich. Außerdem ist es sehr gesund, reich an Nährstoffen und sogar gar nicht mal so kompliziert zuzubereiten, wie ihr vielleicht denkt. Ihr könnt selbst wählen, ob ihr lieber Sushi Sandwiches (Onigirazu) falten möchtet, oder ob ihr die klassischen Röllchen (Maki) bevorzugt. Und falls euch die Entscheidung so schwerfällt, dann macht man einfach beides! 😃

Gesundes veganes Sushi – perfekt als Snack oder als Beilage zum Mittag- & Abendessen

Jetzt wo das Wetter wärmer wird, habe ich irgendwie viel mehr Lust auf frische Mahlzeiten, wie zum Beispiel bunte Salate mit einer sättigenden Beilage. Und weil ich mal wieder so Lust auf Sushi hatte, dachte ich mir, es wäre doch eine passende Gelegenheit zugleich das Rezept mit euch zu teilen. Wie ihr wisst, liebe ich ja etwas Abwechslung auf meinem Teller. Also habe ich einfach aus den gleichen Zutaten zusätzlich zu den klassischen Sushi-Rollen (Maki) auch noch ein paar Sushi-Sandwiches (Onigirazu) gemacht. Die sind nämlich noch schneller zubereitet und auch echt praktisch zum Mitnehmen. Weil wir nämlich sowieso an diesem Tag ein Ausflug machen wollten, kamen mir solche Sandwiches auch gerade recht. Ich habe sie dann einfach in Brotpapier eingewickelt und in einer Brotbox verschlossen mitgenommen. Meine Freunde waren begeistert und ich finde, es ist doch echt eine tolle Alternative zu herkömmlichen Brotstullen.

Veganes Sushi aus pflanzlichen Zutaten

Veganes Sushi besteht eigentlich einfach nur aus gekochtem, mit Reisessig gesäuertem Sushireis, plus einem Belag nach Wahl, eingepackt in ein dünnes Nori-Algenblatt. Für den Belag (Füllung) könnt ihr natürlich jedes Gemüse und Obst, sowie Soße oder Aufstrich, nach Belieben nehmen. Je nachdem was ihr gerne mögt. Ich habe mich heute jedenfalls für eine Kombination entschieden, die ich mal vor einiger Zeit in einem veganen Restaurant probiert habe: fruchtig süße Mango mit cremiger Avocado, frischem Spinat und getrockneten Tomaten. Zusammen mit gerösteten Walnüssen und veganem Kräuterfrischkäse schmeckt es meiner Meinung nach einfach fantastisch. Falls ihr allergisch auf Walnüsse reagiert (oder sie nicht mögt), könnt ihr natürlich auch eine andere Nusssorte nehmen. Optional sind auch geröstete Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne eine tolle Alternative. Allerdings würde ich nicht komplett auf geröstete Nüsse oder Körner verzichten, denn sie sorgen nicht nur für den extra “Crunch”, sondern auch für ein unerlässliches geschmacksintensives nussiges Aroma.

Weitere Rezepte, die sich ebenfalls für eine vegane cremige Füllung eignen, wären zum Beispiel:
Cashew-Kräuter-Dip
Cashew-Mayonnaise
Cashew-Ricotta
Guacamole
Ajvar-Dip
Paprika-Pesto

Lasst eurer Kreativität bzw. eurem Geschmack einfach freien Lauf! Denn wie heißt es doch gleich so schön?! „Probieren geht über studieren!“ 😊

Nun kommen wir aber endlich zu dem Rezept! Wenn ihr es ausprobiert, verratet mir dann auch unbedingt mal, welche eure allerliebsten Zutaten für veganes Sushi sind.

Gerne könnt ihr auch bei Instagram ein Bild posten und mich darin mit @biancazapatka verlinken, damit ich eure tollen Kreationen sehen kann. 😊

5 von 1 Bewertung
Veganes Sushi
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
20 Min.
Arbeitszeit
30 Min.
 
Veganes Sushi aus pflanzlichen Zutaten. Dieses Rezept ist glutenfrei, gesund, sehr lecker und man kann es vielseitig zubereiten. Die Sushi-Sandwiches (Onigirazu) eignen sich auch prima als Snack zum Mitnehmen.
Gericht: Appetizer, Lunch & Dinner, Main Course, Salad, Side Dish, Snack, Snacks
Portionen: 3 Portionen
Autor: Bianca Zapatka
Zutaten
Zutaten (für 5 Sandwiches + 2 Rollen):
  • 250 g Sushi-Reis
  • 350 ml Wasser (laut Packungsanweisung)
  • 1-2 EL Reisessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zucker (oder Agavensirup)
  • 6 Nori Blätter
Belag/ Füllung (nach Belieben):
  • 50 g veganen Kräuter-Frischkäse (oder selbstgemacht, siehe Text)
  • 1 Handvoll Spinat
  • 1 Avocado
  • ½ Mango
  • 12 getrocknete Tomaten
  • 25 g Walnüsse (oder andere Nüsse/ Kerne, siehe Rezeptnotizen)
Anleitungen
Sushi-Reis:
  1. Zunächst den Sushi-Reis nach Packungsanleitung in einem Topf aufkochen. Dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und zugedeckt ca. 10-15 Minuten garen lassen. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und den Reis ca. 5 Minuten ohne Deckel ausdampfen lassen. Danach in eine große Schüssel füllen, etwas ausbreiten und abkühlen lassen.
  2. Reisessig, Zucker und Salz in einem kleinen Topf verrühren und aufkochen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Anschließend abkühlen lassen und unter den Reis heben.

Belag/ Füllung (nach Belieben):
  1. Spinat waschen und abtropfen lassen.
  2. Avocado halbieren, entkernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auslöffeln und klein schneiden. Nach Bedarf etwas salzen und pfeffern.

  3. Mango schälen, das Fruchtfleisch ringsherum vom Kern abschneiden und in Scheiben schneiden.
  4. Getrocknete Tomaten klein schneiden.
  5. Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Sushi-Sandwiches (Onigirazu) falten:
  1. Ein Nori Blatt auf ein Stück Frischhaltefolie legen. Ca. 1-2 EL Reis mittig auf das Nori Blatt geben und etwas flach drücken. Dann mit dem Belag nach Wahl (Frischkäse, Spinat, Avocado, Mango, Tomaten und Walnüssen) belegen. Zum Schluss kommt noch eine weitere Schicht Reis.
  2. Dann die Ecken vorsichtig zur Mitte einfalten und mit feuchten Fingern etwas aufeinander drücken.
  3. Das Sushi-Sandwich umdrehen, etwas in Form bringen und für ein paar Minuten liegen lassen bevor man es schneidet.
Sushi-Rollen (Maki) rollen:
  1. Eine Sushimatte mit Frischhaltefolie umwickeln und ein Nori Blatt darauf legen.
  2. Den Reis gleichmäßig darauf verteilen, dabei oben und unten ca. 1-2 cm freilassen.
  3. Dann mit dem Belag nach Wahl (Frischkäse, Spinat, Avocado, Mango, Tomaten und Walnüssen) belegen. Die freigelassenen Enden mit etwas Wasser befeuchten und alles mithilfe der Sushimatte zusammenrollen, dabei etwas Druck ausüben.

  4. Die Rolle anschließend in gleichgroße Stücke schneiden.

Rezept-Anmerkungen
  • Den Reis kann man auch bereits am Vorabend vorbereiten.
  • Statt Walnüsse könnt ihr natürlich auch eine andere Nusssorte nehmen. Optional sind auch geröstete Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne eine tolle Alternative.
  • Die Sandwiches können für einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber schmecken frisch am besten. In Frischhaltefolie oder in Brotpapier gewickelt kann man sie auch in einer Brotdose mitnehmen.
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2 Kommentare

  1. 5. Juni 2018 / 21:20

    Wow sieht das super aus! Ich kannte Sushi Sandwiche gar nicht! Muss ich echt mal probieren.
    LG, Ela 🙂

    • Bianca Zapatka 6. Juni 2018 / 18:47

      Hey Ela,
      Ich finde die sind echt super lecker und esse sie gern.
      Ich hoffe sie werden dir auch schmecken 😊
      Liebe Grüße,
      Bianca ❤️

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